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Skyhouse - Blut der Könige


Skyhouse - Blut der Könige

von Robyn Labod

380 Seiten

Ein grandioser zweiter Teil. So lautet meine erste Notiz zu Skyhouse: Blut der Könige. Und das ist auch wirklich so.

Ich habe es beim vergangenen Teil bereits angemerkt und auch hier werde ich es noch einmal sagen:

Robyn schreibt wie die ganz Großen.

Schreibstil, Wortbuilding alles top. Ich persönlich kann da überhaupt nichts anmerken. Und seien wir mal ehrlich, wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten.


Mir gefällt, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Jedes Protagonisten Paar bekommt dadurch seine ganz eigene Aufmerksamkeit.


Obwohl ich im ersten Band ein Lieblingspaar hatte, und eines, womit ich quasi nicht wirklich etwas anfangen konnte, freue ich mich, das ich auch dieses ins Herz schließen konnte.


Die Autorin sieht ihre Trilogie als ein ganzes Buch, somit startet der zweite Band mit dem 18. Kapitel. Da ich das so noch nicht hatte, macht dies Skyhouse zu etwas Besonderen.


Jede Person hat ihre Ecken und Kanten. Und genau das macht auch mit unter den Reiz aus. Selbstredend kam es Szenen, Abschnitte, in denen ich gewisse Personen am liebsten geschüttelt hätte und ihnen eine saftige Ohrfeige verpasst hätte. Aber auch das ist doch normal.

Ich habe ein paar Punkte notiert, auf die ich genauer eingehen möchte.

Ich gebe zu, das Paar, welches mir nicht auf Anhieb sympathisch war, waren Amalia und Jay. Sicherlich hatten Sie im ersten Abschnitt nur eine kleinere Rolle inne, nun aber lernen wir sie besser kennen. Nach dem Fall der Königreiche und damit auch dem unweigerlichen Tod ihrer Eltern fand ich beide sehr labil. Obwohl labil vielleicht auch nicht das richtige Wort ist.


Das war so ein typischer wie oben beschriebener Fall. Ich hätte sie beide gerne geschüttelt. Reißt euch zusammen und rettet die gottverdammte Welt. Danach könnt ihr in Selbstmitleid zerfließen.

Aber so ist das denn manchmal.


Noch ein Beispiel Kreos und Will. Welches Leid sie sich hätten ersparen können, hätten sie den Mut gehabt, offen zu reden. Das tat mir bei den beiden schon ziemlich leid.


Unter den Astras fehlt noch der gemeinsame Wille und definitiv einiges an Harmonie, aber das wird sich sicherlich im letzten Abschnitt richten.


Kleine Anmerkung:

Ich musste schmunzeln, als sie sich so mir nichts, dir nichts auf dem Weg gemacht haben und beim Gottkönig an der Tür geklingelt haben. Man stellt sich das ja schon etwas imposanter vor, immerhin ist es DER Gottkönig. Hätte eigentlich bloß gefehlt, dass er mit offenen Bademantel bekleidet, in Unterhosen mit einem Becher Eis die Tür geöffnet hätte.


Außerdem will ich im Skyhouse leben!!!

Bewertung

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezensionsexemplar von der Autorin zur Verfügung gestellt.

Dies hat keine Auswirkung auf meine ehrliche Meinung.

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