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Im Haus meines Feindes


Im Haus meines Feindes

von Sandra Brown

576 Seiten


Nach "Sanfter Rache" wollte ich unbedingt noch etwas von Sandra Brown lesen, aber ein re-read kam erst mal nicht infrage. Also durfte kurzerhand "Im Haus meines Feindes" bei mir einziehen.


Zum Inhalt:

Seit Jahren ist Detective Burke Basile dem zwielichtigen Staranwalt Pinkie Duvall auf den Fersen. Als er eines Tages einen Handlanger Duvalls mit einer Pistole in Schach hält, löst sich ein Schuss – und trifft Burkes eigenen Kollegen. Von Schuldgefühlen gequält, quittiert er den Dienst und schmiedet einen wahnwitzigen Plan: Er entführt Pinkies schöne Frau Remy in die Sümpfe Louisianas. Und dort, trotz Remys Wut und Burkes Verachtung, begehen die beiden einen verhängnisvollen Fehler: In der Hitze der Nacht vergessen sie den gemeinsamen Feind...


Na, das scheint ja der heiß herzugehen, oder? Nein, leider so überhaupt nicht. Bevor Burke hier irgendjemand entführt, vergeht die Hälfte des Buches. Und leider war die erste Hälfte nicht mal sonderlich spannend. Sorry, Mrs. Brown, da bin ich definitiv Besseres von Ihnen gewöhnt.


Aber gut weiter gehts im Text.

Laut Klappentext "löst sich ein Schuss" in Wirklichkeit schießt Burke aber ganz bewusst, es stellt sich danach aber raus, dass er nicht auf den Feind, sondern auf seinen besten Freund und Kollegen einen tödlichen Schuss abgegeben hat.


Als dann auch noch Pinkie Duvall den Angeklagten freibekommt, sinnt Burke auf Rache. Er hat nichts mehr zu verlieren. Den Job hat er gekündigt, seine Frau mit 'nem anderen erwischt und ihn quält das schlechte Gewissen.


Duvalls Achillesferse ist seine Frau Remy, er entführt sie mehr schlecht als recht und verschleppt sie in freudiger Erwartung auf Pinkie in die Sümpfe.


Durch die ersten 60 % hab ich mich eher mir gequält als freudig gelesen. Für mich kam dort überhaupt keine Spannung auf und ich könnte nicht mal sagen, was dort alles passiert.


Die letzten 40 % habe ich dann bloß noch überflogen.


Das wurde dann doch ein bisschen viel, wer da wem die Schuld in die Schuhe geschoben hat.

Am Ende war ich froh, dass ich es hinter mir habe.

Fazit:

Meine Freude war sehr gedämpft und es war bei Weitem nicht das, was ich sonst von der Autorin gewohnt bin.

⭐️⭐


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