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Haie vor Sylt!?

Aktualisiert: Juli 4

Rezensionsexemplar

Haie vor Sylt!?

von Andreas Winkelhoch

311 Seiten

Meine erste Rezension seit Langem.

Umso erfreuter bin ich, dass es gleich so ein gutes Buch geworden ist.

Kommen wir zum Inhalt:

Sylt im Juni 2019. Der durch einen schrecklichen Unfall schwer traumatisierte Frank Nielsen, von allen nur Frankie genannt, findet Hinweise auf die Existenz eines Großen Weißen Hais in den Gewässern vor der Insel. Fieberhaft versucht er, die Behörden zu warnen, doch man schenkt ihm keinen Glauben. Das warme sommerliche Wetter, so wie die am Wochenende stattfindenden Surfer Partys, werden unzählige Menschen ins Wasser treiben.

Wie lange wird es dauern bis die ersten Vermisstenmeldungen eingehen? Während der Leiter der Schutzpolizei versucht, seine chronisch unterbesetzte Sylter Polizei auf das turbulente Wochenende vorzubereiten, tritt der neue Sylter Kriminalkommissar seinen Dienst an und trifft nicht nur auf den offensichtlich nur auf seinen eigenen Vorteil bedachten Bürgermeister, sondern auch auf eine attraktive Journalistin, die drauf und dran ist, ihm den Kopf zu verdrehen.

Beste Voraussetzungen für einen als Immobilienmakler getarnten Drogenkurier, um in den Gewässern vor der Insel seinen zwielichtigen Geschäften nachzugehen. Aber er hat seine Rechnung ohne den gewieften Lister Hafenmeister und vor allem ohne den von seinem eigentlichen Weg abgekommenen Hai gemacht, der ausgehungert vor dem Sylter Weststrand nach Beute sucht…


Bereits nach der ersten Seite war mit klar, dass der Autor eine sehr angenehme und professionelle Schreibweise hat. Das betone ich, da es sich hier um seinen Debütroman handelt.


Ich bin großer Fan von authentischen Katastrophen Filmen und "Haie vor Sylt!?" zählt für mich definitiv in diese Sparte.


Es gibt so vieles, was man positiv hervorheben kann, aber ich fasse mich einfach etwas kürzer.


Zum einen die verschiedenen Erzählansichten, diese geben dem Buch die nötige Tiefe und man baut ein gewisses Verhältnis zu den einzelnen Personen auf. Doppelter Pluspunkt, da auch aus "ihrer" Perspektiver geschrieben wird.


Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass die Nebenstory bezüglich der Drogen zu viel sein könnte und den Lesefluss stören könnte, aber ganz im Gegenteil. Alles passt zusammen, sowohl die Handlungen als auch die Personen und deren Beziehungen.

Ich klebte an den Seiten und hoffe, das von Herrn Winkelhoch noch mehr erscheint.


Fazit:

Ein überaus gelungener Thriller, der in meinen Augen von der ersten bis zur letzten Seite für Spannung sorgt. Und dafür, dass man dem Wasser erst einmal fern bleibt.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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