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Die Toten, die niemand vermisst


Die Toten, die niemand vermisst

von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt

624 Seiten

Im dritten Teil wird es spannend, nicht nur aufgrund der Ereignisse im vorherigen Teil.


Der Einstieg hat mir hier gefallen, da uns die eigentliche Tat vor Augen geführt wird.


Danach dreht sich erst mal vieles ums Team. Man merkt, dass sie einen Punkt erreicht haben, an den es so nicht weitergehen kann. Veränderungen müssen her, private als auch berufliche.


Und als das nicht schon genug wäre wird es dann ein bisschen viel:

Dutzende unterschiedliche Handlungsstränge. Sei es nun Geheimdienste, Journalisten, Abschiebung oder Immigration. Und für jede dieser Handlungen gab es mehrere Personen, die aus ihrer Sicht berichteten. Das war mir manchmal einfach zu viel.


Selbstredend war auch einiges Interessantes dabei, anderes störte aber ungemein oder wirkte fehl am Platz.


Die eigentliche Hauptstory, nämlich die 6 vergrabenen Leichen, die niemand vermisst, kommt in meinen Augen zu kurz.

Auch die "Aufklärung" war eher holprig, sodass ich das Ende einfach so hingenommen habe und mir dachte, das wird schon seine Richtigkeit haben.

Mein Sorgenkind ist übrigens Billy, der stichhaltige Beweise vorliegen hat und sich dann immer noch wundert beziehungsweise fragt, ob das denn so sein kann. Intuitiv ist er anscheinend nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Ich denke mal in Band vier kommt wieder ein bisschen mehr Schwung.

Bewertung

⭐️⭐️⭐️⭐️


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