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Die Pension der gebrochenen Herzen


Die Pension der gebrochenen Herzen

von Karine Lambert

224 Seiten

Ich bin hier bei dem Buch ziemlich zwiegespalten. Anfangs habe ich das Buch für einen Roman gehalten, als ich es dann in den Händen hielt, hatte ich das Gefühl, das die Autorin einen Spagat zwischen Roman und Ratgeber / Selbsthilfebuch machen wollte.

Aber irgendwie ist es weder das eine noch das andere am Ende geworden.


Für einen Roman über Beziehungen, Männer und Frauen im Allgemeinen und Zukunftsplanungen fehlte einfach die nötige Tiefe.

Ich fand das Thema leider superoberflächlich angekratzt.

Durch teilweise inhaltslose Floskeln bekommt das Buch den besagten Ratgebercharakter. Aber dafür passt die gesamte beschriebene Situation nicht.


Es geht um fünf Männer, die nacheinander verlassen werden. Sie finden alle Obdach in einem alten Schulgebäude, welches sie dann gemeinsam sanieren.

Während dessen überlegen sie, was sie falsch gemacht haben und wie sie ihre Freundinnen und Frauen wieder zurückgewinnen können.

Die Figuren, die wir kennenlernen, sind alle Unikate, die wir ein paar Monate begleiten.

Trotz dieser langen Phase, in denen wir Begleiter der fünf Männer sind, will der Funke nicht wirklich überspringen.

Einige Dinge fand ich zudem völlig sinnfrei.


Ich habe jetzt nicht direkt einen Liebesroman erwartet, aber wie bereits gesagt, es fehlte einfach so viel an nötiger Tiefe, um zum einen unterhaltsam zu sein und zum anderen ein wirklich gutes Buch zu sein.


Fazit:

Kann man lesen, muss man aber nicht.

⭐️⭐️⭐️

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