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Die Nacht der Acht

Aktualisiert: Aug 17


Die Nacht der Acht

von Philip Le Roy

288 Seiten

Es ist Samstagabend und Quentin lädt zum Trinken und Feiern in die schicke Villa seiner Eltern ein. Abgeschieden in den Bergen gelegen, ist sie der perfekte Ort des heutigen Mottos: Wer sich erschreckt, muss trinken!

Doch aus Spaß wird schnell bitterer Ernst. Die ersten blutigen Finger bringen die Gruppe noch zum Lachen, es wird ordentlich getrickst. Als der Geist einer tot geglaubten Mitschülerin auftaucht und die Telefonleitung plötzlich gekappt ist, läuft der Abend aus dem Ruder. Die Acht sind auf sich allein gestellt. Und alle stellen sich dieselbe Frage: Wer steckt hinter den mysteriösen Vorfällen? Die Nacht will kein Ende nehmen ...

Als dann auch noch einer nach dem anderen verschwindet, scheint keiner mehr dem Horror zu entkommen.

Welch spannender Klappentext oder? Ja, ich habe mich davon ziemlich blenden lassen und somit startete ein neuer Buddyread.


Vorweg: Diese Rezension enthält definitiv Spoiler, da ich ohne diese leider nicht meine Meinung rechtfertigen kann.


Ich fang einfach mal an.


Geplant ist ein Gruselabend, denn wer sich erschreckt, muss trinken, soweit so gut. Unser eins würde den Abend gemütlich beginnen und dann unerwartet um die nächste Ecke springen und Buh rufen... Aber diese Kids sind da ganz anders drauf. Vielleicht liegt es daran, dass sie auf eine Kunstschule gehen und eventuell ist es vom Autor auch so gedacht, aber:

Der erste "Streich" war das eines der Mädchen so tat, als ob sie sich die Finger abgeschnitten hätte.


Als erster Gruselfaktor auf den ersten ca. 60 Seiten, aber sorry an der Stelle. Für den Rest des Buches konnte ich die Truppe und deren Angst nicht mehr für voll nehmen. Im Klappentext wird es angeteasert und ich hatte richtig Lust, mich zu gruseln und niemanden zu vertrauen, aber durch diese Erste Aktion war doch von vornherein klar, das wird nichts mehr.


Es war übertrieben, überspitzt und jegliche Spannung war komplett im Eimer. Als zum Ende hin 2 Mädels gemeinsam um das angeblich nackte Überleben kämpften, wurde es sogar mal für 20 Seiten spannend, aber das berechtigt in meinen Augen keine bessere Bewertung.

Wir hatten dann die Hoffnung, das Ende an sich könnte noch einiges raushauen, aber meine Güte...

Der Polizist erklärt (ohne vorherige Ermittlungen) in zwei Sätzen, wer der Drahtzieher hinter der ganzen Sache war.

Besagter Drahtzieher wird am Ende in die Truppe aufgenommen und sie heißen dann die neun oder so. Ist ja auch egal, denn nach allem, was vorgefallen ist (und man bedenkt die Beziehungen untereinander), ist das Ende alles andere als glaubwürdig.

So, ich bin fertig.


Lest es auf alle Fälle selbst, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und ich habe Dutzende positive Bewertungen zu dem Buch gelesen.

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Fazit:

In meinen Augen von der ersten bis zur letzten Seite unglaubwürdig. Gruselfaktor blieb gleich ganz fern.

⭐️⭐️

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