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Die Kunst des stilvollen Wanderns

Aktualisiert: März 20

~Rezension~


Dieser philosophische Wegweiser ist ein absolutes Muss für alle Wander- und Naturfreunde.

In meinen Augen ist der einzige Kritikpunkt das es etwas in die Jahre gekommen ist. Es hört sich ja alles ganz schön an, aber leider kommen wir mit den damaligen Werten wohl nicht mehr allzu weit.

Mit knapp einem 3/4 Dollar am Tag durch die USA wandern? Ich denke mal nicht.

Gastfreundschaft die überall vorhanden ist? Wage ich zu bezweifeln.


Der Humor ist trocken und britisch. Das Buch legt da, wie verhältnismäßig einfach es vor knapp Hundert Jahren doch gewesen sein muss. Gut vielleicht nicht gerade das Problem an die Bank zu telegrafieren wenn das Geld knapp wird... Aber ansonsten beschreibt Herr Graham wie annehmlich es gewesen sein muss, ein Lager dort aufzuschlagen wo einen die Füße gerade hinführen. (Ohne an die Konsequenzen des Wildcamping zu denken). Auch schlägt der Autor vor, "Betreten-Verbots-Schilder" nicht allzu ernst zu nehmen.


Mir scheint, es hatten die Menschen sowieso einen anderen Bezug zur Natur wie heutzutage. ——————————••—————————— Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️

~Anmerkung~

Der Wanderratgeber ist erstmals 1926 erschienen. Demnach hatte ich persönlich doch ein wenig Probleme mit dem sprachlichen. Herr Graham hat auch immer mal wieder französische Redewendungen einfließen lassen. Das alles hat mir doch ein wenig das Genick gebrochen und ich brauchte länger für die rund 220 Seiten als gewöhnlich.

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