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Die geliehene Zeit


Die geliehene Zeit von Diana Gabaldon

1224 Seiten

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Beim lesen musste ich erst mal schauen, ob ich denn auch den richtigen Band habe. Die ersten hundert Seiten spielten nämlich nicht im 200 Jahre entfernten Frankreich, wie ich es erwartet hatte.

Ich muss gestehen, mir haben die Highlands beim Lesen wirklich gefehlt, auch wenn natürlich Frankreich pompös war.


Ich fand es toll, dass Sie Jamie und Claire ihrem Motto treu geblieben sind und ärger Anziehen wie du weißt schon was die Fliegen. Gefühlt sind sie seit 10 Minuten vom Schiff runter und Claire ruft gleich mal die Pocken aus und macht sich einen mächtigen Feind. Leider habe ich bei den aktuellen Figuren irgendwie den Überblick verloren. Wer war König und wer Prinz? Und wer genau wollte jetzt den Thron für Schottland beanspruchen? Aber umso mehr man in die Story eintauchte, desto mehr konnte ich die Zusammenhänge erkennen. Und immer wenn man dachte, jetzt läuft es einigermaßen gut für die beiden kam ein Schicksalsschlag nach dem nächsten. Und ja, das ein oder andere Tränchen habe ich beim Lesen vergossen.

Und oh man wie sprachlos war ich, als sich ein Plottwist zeigte. Wer hätte damit rechnen können. Obwohl... gerade auf den letzten Seiten wurden so viele verschiedene Dinge enthüllt. Und Hut ab an die Autorin, sie schafft es nämlich, Wendungen zu schreiben, die ich: a) nicht kommen sehe b) nicht erzwungen sind. Nichts ist schlimmer als etwas Dahingeschriebenes, weil es sein muss. Jamie und Claire sind im zweiten Band ein unglaubliches Team. Ihre Gefühle und Zuneigung sind tief verwurzelt. Ein bemerkenswertes literarisches Liebespaar.

—————————••————————— Bewertung ⭐️⭐️⭐️⭐️

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