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Das fehlende Glied in der Kette


Das fehlende Glied in der Kette

von Agatha Christie

224 Seiten

Es ist Christie Lesezeit, und deshalb hab ich mir den ersten Band der Hercule-Poirot-Reihe geschnappt.


Monsieur Poirot war mir bereits aus seinem 18. Fall bekannt und deshalb freute ich mich schon ziemlich auf das Buch. Leider konnte es nicht ganz meine Erwartungen erfüllen.


Ich fand den Schreibstil diesmal ziemlich ermüdend. Für mich kam erst auf den letzten 50 Seiten wirklich Spannung auf.


Erzählt wird es aus der Sicht von Arthur Hastings, deshalb hat man auch hin und wieder das Gefühl, als würde man Tagebucheinträge lesen. Gefallen hatte mir, dass Skizzen und Ähnliches im Buch bildlich dargestellt wurden.


Die Suche nach dem Täter war schon ziemlich kniffelig. Auch wenn ich am Ende etwas enttäuscht war, das fehlende Glied in der Kette wurde zwar gefunden, dennoch konnte es mich nicht wirklich überzeugen.


Was mir definitiv bei den Poirot Büchern gefällt, ist vor allem die Aufschlüsselung seiner Erkenntnisse am Ende. Ich bin da jedes Mal richtiggehend verblüfft.


Ansonsten finde ich, dass er im eigentlichen Geschehen immer ziemlich zu kurz kommt.

Dennoch werde ich sicherlich noch den ein oder anderen Band lesen. Allein schon wegen der oben genannten Aufschlüsslung.

Fazit:

Diesmal war das Gelesene ziemlich ernüchternd. Auch wenn mich die ausgiebigen Erläuterungen von Poirot am meisten beeindrucken, war es diesmal nicht wirklich meins.

⭐️⭐️⭐️

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