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Autoreninterview mit Robyn Labod


Wie bist du auf die Idee gekommen, die schlussendlich zu *Skyhouse* führte? Es gab viele ausschlaggebende Punkte, die mich zu "Skyhouse" führten. Ich liebe einfach Geschichten über Helden, außergewöhnliche Menschen, Götter. Das war der Grundgedanke zu meiner Buchreihe. Es gab viele verschiedene Versionen von Skyhouse in der Vergangenheit. Aber erst diese Version ist jene, die ich immer schreiben wollte. Angefangen hatte alles mit einem Lied, das ich einmal gehört hatte und mir die ersten Ideen zu Skyhouse brachte. Wann war für dich der Zeitpunkt gekommen, aus einem Hobby heraus professionell zu schreiben? Ich habe im Sommer 2019 meine Ausbildung beendet und bin in einen Job gekommen, dort wurde ich stark gemobbt und habe nach drei Monaten gekündigt, fand aber nicht gleich etwas Neues, dann kam bereits die Corona Krise und da ging erst recht nicht mehr, auch weil ich selbst Risikopatient bin. Jahre zuvor war schon mein Traum, Freiberuflerin zu werden, aber ich dachte, das geht nur, wenn man bereits ein gutes Level erreicht hatte. Ich hatte ja noch nichts. Aber eigentlich ist das Quatsch. Also habe ich es einfach getan. Und bin glücklich darüber. Wie sehr hat sich dein Leben nach der Veröffentlichung deines ersten Buches geändert? Eigentlich nur, dass ich mehr zu Hause bin und befreit bin von dem engen Kontakt mit Menschen, denn das war nie einfach für mich. Haha. Wie sieht dein Alltag aus? Du musst doch sicherlich einiges unter einen Hut bekommen? Mein Alltag sieht so aus, dass ich jeden Morgen um 6 Uhr aufstehe, dann Frühstücke und dann mit meiner Arbeit beginne. Die erste Hälfte des Monats arbeite ich als Illustratorin und die andere Hälfte als Autorin, dann schreibe ich nur. Manchmal selten arbeite ich auch am Wochenende, um etwas fertig zu bekommen, aber eigentlich halte ich mir das Wochenende frei. Und dann 16 Uhr mache ich jeden Tag Feierabend und genieße den Abend. Wie sieht deine Zukunftsplanung aus? Können wir uns auf Neuerscheinungen freuen? Aber hallo natürlich! Schreibe gerade die nächste Trilogie mit dem Namen "Morgenstern." Um was es geht, wird natürlich noch nicht verraten. Anfang März kommt erst mal Skyhouse 2 heraus, dann im Juli Skyhouse 3. Und dann, eventuell Ende des Jahres oder nächstes eben die neue Trilogie. Was hat dich 2020 gelehrt? Das es wirklich viele dumme Menschen gibt. Mehr als ich dachte. Und das die Menschen egoistisch und unverantwortlich sind. Deine schönste Erinnerung aus 2020. Das ist einfach. Mein Geburtstag am 19 Januar, wo die Welt noch in Ordnung war und ich zusammen mit Familie und Freunden meinen 30 groß gefeiert habe. Obwohl, wir waren nur 12 und ich hatte wesentlich mehr eingeladen, aber so wurde mir bewusst, wem ich etwas bedeute. Welchen deiner Charaktere würdest du gerne mal begegnen? Ich würde gerne Valerian begegnen, denn dann würde ich ihn heiraten. Haha.

Was ist das verrückteste was du jemals getan hast? Ich bin nicht so verrückt, außer dass ich mir manchmal die Hand an Eiswürfeln aufschneide. Hast du ein literarisches Vorbild? Cornelia Funke. Durch sie bin ich zum Lesen gekommen und bald dann auch zum Schreiben. Ich hoffe, ihr eines Tages mal zu begegnen.

Zu welcher Zeit schreibst du am liebsten? Eigentlich morgens, da ist noch die meiste Energie da. Welches Buch würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? "Wunder" von Raquel J. Palacio. Ein Buch zum Lachen, Weinen und vor allem viel nachdenken. Welcher Jahreszeitentyp bist du? Winter. Definitiv. Ich kann am besten arbeiten, wenn es draußen kalt und grau ist. Mein Lieblingswetter. Hand aufs Herz. Was hasst du am Autorenleben? Eigentlich nur diesen ganzen Überarbeitungsmarathon. Jedes Buch der Skyhouse Reihe bin ich 12x durchgegangen. Erst meine eigene Überarbeitung, dann nach dem Lektorat, nach den ganzen Testlesern, dem Korrektorat und dann nach dem Probedruck. Kann mittlerweile alle auswendig. Haha. Was möchtest du deinen Lesern mit auf dem Weg geben? Ich möchte ihnen auf den Weg geben, dass sie ein Buch nicht mehr nach Fehlern analysieren sollen, sondern es Lesen und darin eintauchen sollen. Egal ob dort ein Buchstabe zu wenig ist oder man sich nicht mit Charakteren identifizieren kann (wenn es danach geht, konnte ich das noch nie mit einem Charakter) und sich der Geschichte hingeben. Allein das macht das Lesen aus. Wir haben vergessen, wie es ist zu lesen, sehen immer nur die Fehler und die Sternerezensionen. Das ist schade. Ich möchte mich noch einmal bei Robyn bedanken. Für deine ehrliche und offene Art, meine Fragen zu beantworten, so wie für die Skyhouse-Reihe. Der erste Band war schon so unglaublich gut, ich freue mich auf die nächsten Bände. Und ich bin sehr auf die neue angekündigte Trilogie gespannt.


Gerne verlinke ich dir Robyns Bücher:

Skyhouse - Das Erbe der Macht*

Skyhouse - Blut der Könige*


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