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Autoreninterview mit Mona Parker


Fangen wir mit etwas Leichtem an, stell dich doch einfach mal in 5 Sätzen vor.

Mein Name ist Mona, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Mittelhessen. Ich bin sehr gerne kreativ, schreibe natürlich am liebsten, male und bastle auch ab und zu. Ich liebe die Zeit mit meinem Mann und meinem Hund zu verbringen oder Kaffee mit Freunden zu trinken. Meistens denke ich zu viel nach, fühle viel und freue mich über die kleinen Dinge im Leben. Sonnenuntergänge und ein klarer Sternenhimmel sind zwei Sachen, die mir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern.


Wie bist du auf die Idee gekommen, die schlussendlich zu der *Irish Blood Reihe* führte?

Ich war schon immer von Fantasy begeistert und so habe ich durch viele Filme und Bücher zu Vampiren gefunden. Aus ein paar Szenen und der Frage, „was wäre wenn“, hat sich dann ein Grundgerüst aus meinen Gedanken gesponnen und die Idee hat sich im Endeffekt ganz von allein entwickelt. Da sie dann nicht mehr aus meinem Kopf verschwinden wollte, musste ich sie aufschreiben.


Wann war für dich der Zeitpunkt gekommen, aus einem Hobby heraus professionell zu schreiben?

Als ich das erste Manuskript beendet hatte, dachte ich mir einfach, dass es zu schade wäre, es in der Schublade verstauben zu lassen. Deshalb habe ich überlegt, ob auch andere es lesen wollen und so den Weg zum Veröffentlichen gefunden.


Übst du hauptberuflich einen weiteren Job aus?

Ja, hauptberuflich arbeite ich als Medizinische Fachangestellte in einer Arztpraxis.


Wie sehr hat sich dein Leben nach der Veröffentlichung deines ersten Buches geändert?

Noch hat sich mein Leben nicht großartig verändert. Natürlich sprechen mich nun mehr Leute auf meine Bücher an, als zu der Zeit, wo ich geschrieben habe, ohne meine Geschichten zu veröffentlichen. Für mich war das erste Buch jedoch dazu da, mich auszuprobieren und ich würde auch jetzt vieles anders machen. Aber ich denke, irgendwann findet man seinen eigenen Weg und vielleicht wird sich dann auch mehr von meinem Leben ändern. Welche/r Schreiber/in träumt denn auch nicht davon?


Wie sieht dein Alltag aus? Du musst doch sicherlich einiges unter einen Hut bekommen?

Mein Alltag ist meist sehr vollgepackt. Das Schreiben neben einem 40-Stunden-Job ist nicht leicht. Aber für mich ist das Schreiben keine Arbeit und wenn ich es nicht tue, fühlt es sich nicht richtig an. Oft ist es anstrengend, sich nach einem langen Arbeitstag noch einmal ans Manuskript zu setzen, aber ich freue mich jedes Mal, wenn ich es doch geschafft habe. Für mich ist es der Ausgleich zum Brotjob, wie es für andere Sport oder Netflix ist. Wichtig ist mir nur, mich nicht zu sehr zu stressen. Familie, Freunde und andere Hobbys müssen auch noch unter den Hut, sodass man auch mal eine Pause einlegen muss. Ich denke, so langsam habe ich da das richtige Gleichgewicht gefunden.


Wie sieht deine Zukunftsplanung aus? Können wir uns auf Neuerscheinungen freuen?

Auf jeden Fall könnt ihr euch auf Neuerscheinungen freuen. Der zweite Teil zu Irish Blood wird, wenn alles nach Plan läuft, dieses Jahr noch erscheinen. Außerdem sitze ich gerade an einem weiteren Projekt, dass sogar bald schon fertig geschrieben ist. Weitere Ideen befinden sich noch in der Warteschleife in meinen Gedanken, also ihr braucht nicht zu befürchten, dass ihr nichts mehr zum Lesen bekommt.


Wofür bist du dankbar?

Ich bin dankbar, dass ich solch eine wundervolle Familie habe, die mich immer unterstützt. Auch meine engsten Freunde geben mir immer Halt und ohne sie will ich nicht sein. Und gerade in dieser Zeit bin ich unendlich dankbar, gesund zu sein.


Deine schönste Erinnerung aus 2020?

Die schönste Erinnerung habe ich an meine Hochzeit. Die konnten mein Mann und ich vor dem ersten Coronalockdown noch normal feiern. Es war ein wunderschöner Tag mit den besten Menschen um uns herum. An dieser Stelle nochmal liebste Grüße an meinen Mann: Ich freue mich, dass du es schon so lange mit mir aushältst.


Welchen deiner Charaktere würdest du gerne mal begegnen?

Luke und Tyler würde ich gern einmal begegnen und sie über ihr Vampirdasein ausfragen, das fände ich sehr interessant. Aber auch ein paar Charakteren aus meinem neuen Projekt, da sie besonders sind. Hier möchte ich aber noch nicht zu viel verraten.


Was ist das Verrückteste was du jemals getan hast?

Ich glaube, da kann ich nichts Bahnbrechendes liefern. Ich habe mir mit Freundinnen die Haare in drei verschiedenen Farben färben lassen, habe bei Hindernisläufen mitgemacht, die sehr witzig waren. Aber sonst würde ich nichts als verrückt beschreiben. Gerne würde ich nochmal einen Roadtrip durch Irland machen, was wegen Corona jedoch bis jetzt nicht möglich war. Die außergewöhnlichen Dinge überlasse ich lieber den Charakteren in meinen Geschichten.


Hast du ein literarisches Vorbild?

Hier nur eines zu nennen, wäre fies. Ich habe viele Autorinnen und Autoren, die mir als Vorbild dienen. Unter ihnen befinden sich auf jeden Fall Sarah J. Maas, Emma Scott, Brittainy C. Cherry, Sebastian Fitzek und Marie Grasshoff, da ihre Schreibstile allesamt einzigartig sind und ihre Bücher mich immer wieder begeistern.


Wie würdest du deinen perfekten Tag beschreiben?

Den Tag mit meinem Mann und Hund zu verbringen, viel zu schreiben und zu lesen. Außerdem sollte an solch einem Tag genug Chailatte oder Kaffee zur Verfügung stehen. Das würde mir für einen perfekten Tag schon reichen.


Welches Buch würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Ahhh nur eins? Das ist eine schwierige Entscheidung. Ich würde meinen Ebookreader mit vielen Büchern mitnehmen oder aber einen sehr dicken Schinken, wie Crescent City von Sarah J. Maas, um viele Seiten parat zu haben.


Schreibblockade. Wie gehst du damit um?

Mit der Zeit habe ich herausgefunden, dass die Schreibblockaden nicht einfach so auftreten. Sie haben immer einen Grund und den versuche ich dann zu finden. Meist habe ich dann meinen Plot nicht genug geplant oder bin mit irgendwas in der Geschichte nicht zufrieden. Falls es nicht an der Geschichte liegt, sondern an etwas außerhalb des Manuskriptes, versuche ich tief durchzuatmen, das Problem zu lösen oder einfach mal eine Pause einzulegen.

Und wenn gar nichts mehr hilft, schreibe ich einfach. Nicht am Manuskript, sondern einfach etwas anderes und einfach darauf los, ohne Sinn und Verstand. Das hilft eigentlich immer.


Hand aufs Herz. Was hasst du am Autorenleben?

Exposés. Ich hasse es, diese zu schreiben. Vielleicht auch einfach nur, weil es wirklich schwierig ist, die Geschichte so ohne Emotionen kurz zusammen zu fassen. Aber ich übe mich noch darin.

Außerdem hasse ich es, dass Selfpublishingbücher von Anfang an immer als schlecht abgestempelt werden, nur weil sie nicht über einen Verlag veröffentlicht werden. Ein paar der besten Bücher habe ich von Selfpublishern gelesen und ich finde, dass man jedem Buch eine Chance geben sollte, egal ob vom Verlag oder selbst veröffentlicht.


Was möchtest du deinen Lesern mit auf dem Weg geben?

Lest so viel ihr wollt und was ihr wollt. Taucht in die Geschichten ein und vergesst den stressigen Alltag. Ich finde, es gibt keine bessere Möglichkeit, abzuschalten. Nehmt das Leben nicht zu ernst und schaut mit Hilfe der Bücher in viele davon hinein. Genießt jeden Moment dabei, ob es ein rasendes Herz bei einer Liebesszene ist oder die Gänsehaut auf den Armen bei einer Szene, die euch nah geht. Genießt es einfach und lasst euch immer wieder begeistern.


Für welches Genre würdest du nicht schreiben?

Ich könnte keine Sachbücher schreiben, weil mir dort einfach die Emotionen fehlen, dich ich gerne einbringe. Außerdem gibt es generell Themen, die ich mir einfach nicht zutraue, da ich zu wenig Wissen darüber besitze und denke, dass andere Autor:innen das besser schreiben würden. Aber das ist okay, denn jeder hat seine Stärken in gewissen Genres.

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