• Maxi

Autoreninterview mit Markus Winkelhoch


Fangen wir mit etwas Leichtem an, stell dich doch einfach mal in 5 Sätzen vor.


Hallo, ich bin Markus Winkelhoch, 52 Jahre alt. Vater von drei wundervollen Kindern, zum zweiten Mal und sehr glücklich verheiratet. Ich bin leidenschaftlicher Amateurgolfer und Hardcore Green Bay Packers Fan. Wenn ich nicht schreibe, bin ich entweder auf dem Golfplatz oder als Teamleiter im Direktvertrieb unterwegs. Das waren nur 4 Sätze, aber jetzt sind es 5.


Wie kommst du auf die Ideen, die schlussendlich zu deinen Büchern führen?


Dazu muss ich erst einmal sagen, dass ich bisher ja nur ein Buch geschrieben habe.

Die Idee trug ich schon seit einem Sylt Aufenthalt im Jahr 2016 mit mir rum. Wir sind mit mehreren Paaren jedes Jahr einmal auf Sylt, im November, um den Hochzeitstag von Siw und Jörg zu feiern ( ja genau, die beiden kennt ihr ). Als ich beim Essen in der Sansibar von meiner Idee erzählte, musste ich allen aus unserer Gruppe Versprechen, das sie, zumindest mit Namen, in dem Werk vorkommen werden.


Wann war für dich der Zeitpunkt gekommen, aus einem Hobby heraus professionell zu schreiben?


Das kann ich gar nicht so genau sagen… Ich habe einfach angefangen und alle denen ich etwas vorgelesen habe, waren hellauf begeistert und haben mich angefeuert weiterzuschreiben!


Übst du hauptberuflich einen weiteren Job aus?


Ja, ich bin Teamleiter und Gigateamleiter im Direktvertrieb für ein Telekommunikationsunternehmen.


Wie sehr hat sich dein Leben nach der Veröffentlichung deines ersten Buches geändert?


Eigentlich gar nicht, außer das ich mir jetzt jeden Morgen als erstes meinen Report bei KDP reinziehe und angefangen bin bei Instagramm ( dank an meine Tochter! ) aktiv zu werden.


Wie sieht dein Alltag aus? Du musst doch sicherlich einiges unter einen Hut bekommen?


Arbeiten, ich stehe in der Regel sehr früh auf und erledige mein Back Office gleich morgens, dann raus zu den Beratern und Beraterinnen, anschließend Kundenbesuche, wenn dann noch Zeit ist und das Wetter es zulässt, eine 9 Loch Runde Golf. Wenn ich abends noch Lust habe, schreibe ich dann noch ein wenig, aber nie mehr als 10 Seiten.


Wie sieht deine Zukunftsplanung aus? Können wir uns auf Neuerscheinungen freuen?


Ja, das könnt ihr. Die Fortsetzung von „Haie vor Sylt!?“ ist schon in Arbeit. Momentan bin ich noch am Recherchieren und dabei die Protagonisten herauszuarbeiten. Im Herbst plane ich mit dem eigentlichen Schreibprozess zu beginnen und wenn alles klappt, möchte ich auf den Tag genau 1 Jahr nach der Veröffentlichung von „ Haie vor Sylt!?“ die Fortsetzung veröffentlichen.


Wofür bist du dankbar?


Für alles was mir in meinem Leben bis jetzt widerfahren ist!


Deine schönste Erinnerung aus 2020?


Die Wiedereröffnung der Golfplätze Anfang Mai nach dem ersten Lockdown!


Welchen deiner Charaktere würdest du gerne mal begegnen?


White Beauty , aber nur im Haikäfig.


Was ist das Verrückteste was du jemals getan hast?


Da fällt mir ehrlich gesagt nichts ein. Ich bin eigentlich ein sehr vorsichtiger und umsichtiger Mensch. Ich habe es nicht so mit verrückten Sachen.


Hast du ein literarisches Vorbild?


Ich weiß nicht ob man Vorbild sagen kann. Tatsächlich habe ich während des ganzen Schreibprozesses von „Haie vor Sylt!?“ kein einziges Buch gelesen, weil ich Sorge hatte, das der Schreibstil des Autors irgendwie auf mich abfärbt.

( Wahrscheinlich völlig beknackt, aber mir wahr damit wohler LOL)

Um dennoch die Frage zu beantworten: John Grisham. Ich liebe seine Romane und sauge sie förmlich auf, alle. Und ich liebe seine Art zu schreiben und den versteckten Humor in seinen Büchern.


Wie würdest du deinen perfekten Tag beschreiben?


Erst eine 72 auf dem Golfplatz spielen, anschließend ein schönes Essen mit meiner Frau und meinen Kindern, danach das Drehbuch für die letzte Staffel „ Game of Thrones“ umschreiben!


Welches Buch würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?


Oha, diese Frage ist nicht einfach zu beantworten… aber ich denke ich würde „ Moby Dick“ in der Übersetzung von Mathias Jendis einpacken.


Schreibblockade. Wie gehst du damit um?


Weiß ich nicht, hatte ich noch nicht. Aber ich habe ja auch noch nicht so viel geschrieben…


Hand aufs Herz. Was hasst du am Autorenleben?


Da ich ja kein „ Richtiges“ Autorenleben führe, sondern das Autorendasein irgendwie in mein normales Leben gekommen ist, kann ich diese Frage nicht beantworten.


Was möchtest du deinen Lesern mit auf dem Weg geben?


Erst einmal möchte ich mich bei allen Lesern bedanken! Ich kann gar nicht richtig zum Ausdruck bringen, wie glücklich es mich macht, das mein Werk so vielen Menschen gefällt! Ich freue mich über jede Rezension, über jedes Feedback und bin wirklich überwältigt, damit hatte ich nicht gerechnet! Aber all die guten Kritiken und Rezensionen sind für mich auch Ansporn, allen Fans von „Haie vor Sylt!?“ eine Fortsetzung zu schreiben, die es zumindest mit dem ersten Teil aufnehmen kann!!!


Für welches Genre würdest du nicht schreiben?


Hmm, ich glaube Romantik, der klassische Liebesroman, wäre nicht so meins, ansonsten bin ich für alles offen!


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